Student
Man bezeichnet als Studenten an Hochschulen immatrikulierte
Personen. Der Begriff "Student" leitet sich aus dem lateinischen
Wort "studere" ab. Dies bedeutet "sich bemühen", "wollen"
beziehungsweise "sich bilden". Hochschulen sind höhere
Bildungseinrichtungen, die neben der Lehre auch Forschung
betreiben und akademische Grade verleihen. Diese sind nicht zu
verwechseln mit Fachschulen, deren Schüler sich gelegentlich gerne
ebenfalls als Studenten bezeichnen (z.B. Fachschulen im
Gesundheitswesen für Pflegepersonal).
Das Studium beginnt mit der Einschreibung (Immatrikulation) und
endet mit der Exmatrikulation. Vorraussetzung für die
Immatrikulation an einer deutschen Universität ist die allgemeine
Hochschulreife (das Abitur), für die Aufnahme an eine
Fachhochschule die Fachhochschulreife. Die
Exmatrikulation erfolgt gängigerweise automatisch mit dem Ende des
Semesters, in dem die letzte Prüfung erfolgreich bestanden wurde.
Die älteste deutsche Universität wurde 1386 in Heidelberg
gegründet und war nach Prag und Wien die dritte Gründung auf dem
Boden des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen. Die
nächste Gründung erfolgte 1409, nachdem viele deutsche Lehrkräfte
und Studenten nach Streitigkeiten die
Karls-Universität Prag verließen und in Leipzig Aufnahme fanden.
Derzeit sind an Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland etwa 2
Millionen Studenten eingeschrieben, in der Schweiz etwas mehr als
150.000 und in Österreich ca. eine viertel Million.
Oftmals ist das Studententum mit finanziellen Engpässen verbunden, so dass
studentische Nebenjobs als Teil der Finanzierung des Studiums
neben Bafög und elterlichen Zuwendungen höchst
gefragt sind.