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Paintball
Pausenlose Action – Der aus Amerika stammende Sport Paintball
erfreut sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. Denn was
auf den ersten Blick wie ein wildes Durcheinander scheint, hat
viel mit Taktik und guten Reaktionen zu tun.
Über den Sport:
Paintball ist ein Sport, der entweder alleine oder als Mannschaft
gespielt werden kann und für den bestimmtes Equipment benötigt
wird. Die Spieler sind mit speziellen Schussgeräten ausgestattet,
auch Markierer genannt, welche kleine, mit Farbe gefüllte
Gelkugeln verschießen können. Wird ein Spieler von einer Gelkugel
getroffen, zerplatzt diese und der betreffende Spieler wird
„markiert“ und gilt somit als abgeschossen. Daher resultiert auch
der Name „Paintball“, also „Farbball“.
Da die Gelkugeln mit einer sehr hohen Geschwindigkeit verschossen
werden und dadurch bei direkten Treffern blaue Flecken oder andere
Verletzungen verursachen können, tragen alle Spieler spezielle
Schutzkleidung. Dazu zählt unter anderem ein Helm zum Schutz des
Kopfbereiches, langärmlige Oberteile und Hosen, sowie Laufsocken,
um auch die Beine vor Verletzungen zu schützen.
Gespielt wird auf eingegrenzten Paintball-Feldern, auf denen
häufig verschiedene Hindernisse und Objekte zur Deckung verteilt
sind. Es gibt allerdings auch Möglichkeiten, Paintball im Wald
oder in offenem Terrain zu spielen.
Verschiedene Spielvarianten:
Im Paintball gibt es diverse Spielmodi, die entweder für das Spiel
als Team oder auch für einzelne Spieler gedacht sind und in denen
auch Wettkämpfe ausgetragen werden. Eine typische Variante ist
dabei „Elimination“, in der zwei Teams gegeneinander antreten und
versuchen, sich gegenseitig zu markieren. Spieler, die markiert
werden, scheiden aus und dürfen erst in einer neuen Runde wieder
mitspielen. Gewonnen hat am Ende das Team, das alle gegnerischen
Spieler markiert hat. Weil diese Variante aber nur selten Raum für
Taktiken lässt, wird sie eher von Amateuren gespielt. Dagegen
schon anspruchsvoller ist der Modus „Capture the Flag“, in der die
Mannschaften versuchen müssen, die Flagge der Gegner zu ergattern
und zu einem bestimmten Zielort zu bringen. Für jede erbeutete
Flagge sowie für Abschüsse werden Punkte verteilt, gewonnen hat
zum Schluss die Mannschaft mit den meisten Punkten. Weniger
verbreitet ist dagegen der VIP-Modus, in dem eine Mannschaft einen
Spieler, den VIP, zu einem bestimmten Zielort bringen müssen,
während die gegnerische Mannschaft versucht den VIP zu markieren.
Für Einzelspieler gibt es unter anderem den Modus „Last Man
Standing“ oder auch „Free for All“ genannt. Das Prinzip hierbei
ist einfach: jeder Spieler kämpft für sich alleine. Gewonnen hat,
wer alle anderen Mitspieler markiert, ohne selbst getroffen zu
werden.
Sonderregeln:
Während die Regeln in Turnieren sehr strikt geregelt sind, können
Teams bei einem normalen Paintball-Spiel einzelne Regeln auch
miteinander absprechen. So gibt es beispielsweise den „Mercy-Mode“,
bei dem alle Spieler auch weiterspielen dürfen, nachdem sie
bereits markiert wurden, bis sie aufgeben oder keine Kugeln mehr
haben. Andere Regeln betreffen dagegen das Equipment. Für den
Markierer kann unter anderem ein „Hopper“ verwendet werden. Dabei
handelt es sich um ein Zusatzmagazin mit bis zu 200 Schuss,
welches auf die Markierer gesteckt werden können, wodurch die
Spieler in kürzerer Zeit mehr Kugeln verschießen können. In
Turnieren sind Hopper häufig nicht erlaubt, weil sie das Markieren
der Gegner zu stark vereinfachen.
Hier kann man Paintball spielen:
Wer wissen möchte wo man in Deutschland Paintball spielen kann,
der findet auf
www.lasertag-paintball.de eine umfangreiches Verzeichnis der
Indoor und Outdoor Spielstätten.
www.ferien-nrw-2017.info/paintball-nrw.htm
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